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Roba Chartroulette

 


ROBA CHARTROULETTE

Spielregeln

Spielberechtigt ist jede Person, die ihrem Erwerb in der Medienbranche nachgeht. Spielfeld sind die wöchentlich erscheinenden offiziellen Media Control Top 100 der deutschen Singlecharts. Spielablauf: Spielteilnehmer können ihren Tipp (Titel und Chartposition bzw. Chance) an diese Email einsenden. Dabei ist zu beachten, dass nur die Titel getippt werden können, welche als Neueinsteiger gelten. Es kann nur ein Tipp mit einem Neueinsteiger abgegeben werden. Einsendeschluss der Email ist der Tag vor der Ermittlung der Trendcharts der Woche, in dem die Neueinsteiger bekannt sind, also der Sonntag 23.59 Uhr vor den Trendcharts. Unter allen Einsendern wird monatlich ein Gewinner ermittelt. Gewonnen hat die Person, welche einen Monat über alle Wocheergebnisse hinweg gesehen in der Addition der Punkte das beste Ergebnis erzielt hat. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. (Dazu bitte in Email Kontaktdaten angeben)

Die Chancen (Möglichkeiten) beim ROBA CHARTROULETTE:

Einsatz/ Punkte

Straight Up (1 Chartposition): 100 P
2 Straight Up (2 Chartpositionen): 50 P
1. Straße (Chartpositionen 1-25): 5 P
2. Straße (Chartpositionen 26-50): 5 P
3. Straße (Chartpositionen 51-75): 5 P
4. Straße (Chartpositionen 76-100): 5 P
Rot/Schwarz (Chartpositionen 1-50= Schwarz, 51-100 = Rot): 2 P
Gerade/Ungerade (Zahlen 1, 3, 5.... bzw. 2, 4, 6 ): 2 P

Beispiele

Am Wochenende vor den Trendcharts tippt Teilnehmer A Britney Spears mit "I Love Rock'n Roll" auf die Chance „Gerade“. Der Titel steigt auf Position 2 der Chart ein. Somit erhält Teilnehmer A 2 Punkte.

In der darauffolgenden Woche tippt Teilnehmer A Christina Milian mit "When You Look At Me" auf die Chance "2. Strasse". Sie landete tatsächlich als Neueinsteiger auf Position 45 und somit erhält Teilnehmer A 5 Punkte. Zusammen ergibt dies einen Kontostand nach zwei Wochen von insgesamt 7 Punkten.

In der Dritten Woche schickt Teilnehmer am Sonntagabend A eine Email mit dem Tipp: Shakira steigt mit „Underneath your clothes“ auf Position 1 oder 2 in die Charts ein (= 2 Straight Up Chance). Stimmt dieses erhält er 50 Punkte und vergrößert sein Punktekonto auf 57 Punkte, hätte er Shakira auf Platz 2 getippt (Straight Up) erhielte er 100 Punkte.

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Dein Tipp:

EXKURS: EIN PAAR ALLGEMEINE INTERESSANTE INFORMATIONEN ZUM ROULETTESPIEL [UND EIN PAAR NICHT GANZ ERNST GEMEINTE ANMERKUNGEN BEZÜGLICH DEREN BEZUG ZUR MUSIKINDUSTRIE]

1. Denken Sie daran, es gibt keine Gewinnsysteme beim Roulette!

[Angewandt auf die Musikindustrie: Es gibt keinen Künstler und keine Marketingstrategie, welche eine Nummer 1 Position gepachtet hat.]

2. Bereits die Wahl der richtigen Roulettevariante hat einen Einfluss auf Ihren zu erwartenden Gewinn bzw. Verlust

[Die Auswahl der Vertragsart in der Musikindustrie (z.B. Künstler-, Bandübernahme- oder Vertriebsvertrag) hat Auswirkungen auf den zu erzielenden Gewinn.]

3. Fehleinschätzung Nr. 1 beim Roulette: "Wenn 10 mal Rot fiel, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass im nächsten Spiel Schwarz fällt, als dass wieder Rot fällt." Stimmt nicht, da Kugeln kein Gedächtnis haben.

[Wenn ein Künstler bereits 10 mal in den Charts vertreten war, kann er dort wieder einsteigen, muss es aber nicht]

4. Zweite typische Fehleinschätzung beim Roulette "Anhand von Permanenzen kann berechnet werden, welche Zahlen zukünftig kommen werden."

[Wenn ein bekannter Künstler mit den Songs seines letzten Albums stets in den Top 10 vertreten war, heißt das noch lange nicht, dass die Titel seines neuen Albums dort vertreten sein werden}

Generell zur Strategien beim Roulette

Ihre Gewinnerwartung im Roulette können Sie entscheidend beeinflussen. Im Folgenden lernen Sie, wie Sie spielen müssen, um Ihre Gewinnerwartung zu maximieren. Die hier vorgestellten Strategien sind keine Roulettesysteme.

Denken Sie daran, es gibt keine Gewinnsysteme!!!

Auswahl des richtigen Spiels

Bereits die Wahl der richtigen Roulettevariante hat einen Einfluss auf Ihren zu erwartenden Gewinn bzw. Verlust. Entnehmen Sie der folgenden Tabelle, bei welchem Spiel Ihre durchschnittliche Gewinnerwartung am höchsten ist. Die durchschnittliche Gewinnerwartung ist ein Wert, der angibt, welchen Gewinn oder Verlust ein Spieler auf Dauer erzielt. Je geringer der Wert der durchschnittlichen Gewinnerwartung ist, desto schlechter ist das Spiel für den Spieler: Beim normalen Roulette beträgt die Gewinnerwartung -2,7%

Spielen Sie maximal 35 Zahlen

In Spielbanken treffen Sie immer wieder Spieler, welche gegen diese Regel spielen. Achten Sie immer darauf, dass Sie nicht "im Eifer des Gefechts" auf 36 oder 37 Zahlen gleichzeitig einen Einsatz in gleicher Höhe setzen Beachten Sie aber: Ihre durchschnittliche Gewinnerwartung können Sie durch die Wahl Ihrer Setzung nicht beeinflussen. Sie beträgt im Roulette mit 37 Zahlen immer -2,7%.

Einfache Chancen

Die wirkungsvollste Möglichkeit, die Gewinnerwartung zu beeinflussen, wird von den wenigsten Roulettespielern genutzt. Die meisten Spieler könnten ihre Gewinnerwartung von -2,7% auf -1,35% verdoppeln, wenn sie ausnahmslos auf Einfache Chancen spielen würden. Der Grund, warum Ihre Gewinnerwartung beim Spiel auf Einfache Chancen doppelt so hoch ist: wird die Zéro ausgespielt, verlieren Ihre Einsätze auf den Einfachen Chancen nur zur Hälfte, Ihre Einsätze auf den anderen Chancen verlieren ganz.

Roulette-Systeme

Wir haben dem Thema »Roulette-Systeme« ein eigenes Kapitel gewidmet, obwohl - oder gerade weil - es keine Gewinnsysteme im Roulette gibt! Sie haben mit jedem Roulettesystem, das nicht ausschließlich auf Einfache Chancen spielt, eine durchschnittliche Gewinnerwartung von -2,7%, also ganz genau die gleiche Gewinnerwartung wie jeder Spieler, der ohne System spielt. Mit Roulettesystemen, die ausschließlich auf Einfache Chancen spielen, haben Sie eine durchschnittliche Gewinnerwartung von -1,35%. Auch hier erreichen Sie ohne Roulettesystem genau die gleiche Gewinnerwartung (vorausgesetzt, Sie spielen immer nur auf Einfache Chancen). Jeder Spieler, der jemals mit einem »Roulettesystem« (wirklich) gewonnen hat, hätte garantiert auch gewonnen, wenn er ohne System gespielt hätte!

Fehler & Fehleinschätzungen

Einige Fehleinschätzungen über Wahrscheinlichkeiten halten sich hartnäckig (nicht nur) unter den meisten Roulettespielern. In den beiden folgenden Absätzen wird erklärt, warum diese Einschätzungen falsch sind und warum sie keinesfalls als Grundlage irgendwelcher "Berechnungen" genommen werden können.

1. Fehleinschätzung

"Wenn 10 mal Rot fiel, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass im nächsten Spiel Schwarz fällt, als daß wieder Rot fällt."

Diese Aussage ist falsch. Die Zahlen oder Farben, die in den vergangenen Spielen bereits gespielt wurden, haben keinen Einfluss auf die Ergebnisse und die Wahrscheinlichkeiten der kommenden Spiele. Richtig ist dagegen, dass die Wahrscheinlichkeit für Rot oder Schwarz vor jedem Spiel genau die gleiche ist - völlig egal, welche Farben vorher fielen. Selbst wenn die Kugel die letzten hundert Spiele auf Rot gefallen ist, die Wahrscheinlichkeit für das Ergebnis des nächsten Spiels ist:

· 48,65% dass Rot fällt

· 48,65% dass Schwarz fällt

· 2,7% dass die Zéro fällt

Denn weder Kugel noch Kessel haben ein Gedächtnis und können sich daran erinnern, welche Zahlen oder Farben in den vergangenen Spielen gespielt wurden.

2. Fehleinschätzung

"Anhand von »Permanenzen« kann berechnet werden, welche Zahlen zukünftig kommen werden."

Diese Aussage ist falsch. Neben jedem Roulettetisch stehen Anzeigetafeln, auf denen die Ergebnisse der letzten Spiele aufgelistet werden. Außerdem können Sie in fast allen Spielbanken und bei verschiedenen Verlagen Listen mit Zahlenkolonnen (sog. Permanenzen) kaufen. Es handelt sich dabei um Auflistungen der vergangenen Spielergebnisse eines bestimmten Tisches in der Spielbank. Viele Spieler versuchen, im Rahmen Ihrer »Forschungen«, Permanenzen nach Unregelmäßigkeiten auszuwerten. Um aber Unregelmäßigkeiten erkennen zu können, müssten die Rahmenbedingungen für alle aufgelisteten Spiele die gleichen sein. Das bedeutet, bei allen Spielen der Permanenzliste müsste es sich um die immer gleiche Kugel handeln, die in den immer gleichen Kessel geworfen wird. Das ist aber in den Angaben der Permanenzen nicht zwangsläufig so. Denn jede Spielbank hat die Möglichkeit, nach Schließung des Spielbetriebs die Kessel innerhalb der einzelnen Tische untereinander auszutauschen, ohne dass ein Spieler dies jemals bemerken würde. Das würde dann aber bedeuten, dass eine Permanenz eben nicht die Zahlen eines Kessels sondern nur die Zahlen eines Tisches wiedergibt. Wenn aber Permanenzen keine Auskunft darüber geben, in welchem Kessel und mit welcher Kugel die Ergebnisse erspielt wurden - dann sind Sie zwangsläufig wertlos und kein Spieler sollte für wertlose Informationen Geld ausgeben.

Geschichte der Wahrscheinlicheitsrechnung

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die die Grundlage der mathematischen Statistik bildet, ist schon verhältnismäßig alt. Sie entstand im Verlaufe des 17. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bestreben, die Erfolgschancen bei Glücksspielen zu berechnen. Als Begründer der Theorie der Wahrscheinlichkeitsrechnung kann man die Mathematiker Pascal (1628 bis 1662) und Fermat (1601 bis 1665) ansehen. Zur Weiterentwicklung trugen in den vergangenen Jahrhunderten im wesentlichen die Arbeiten von Huygens (1629 bis 1695), Bernoulli (1654 bis 1705), Moivre (1667 bis 1754), Laplace (1749 bis 1827), Gauss (1777 bi8 1855) und Poisson (1781 bis 1840) bei. Erstmals wurde von Laplace eine Definition des Begriffes »Wahrscheinlichkeit« gegeben, die man als »klassische Definition« bezeichnet. Er formulierte darüber hinaus die Regeln für das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten. Im Verlaufe des 19. und 20. Jahrhunderts befaßten sich auch russische Mathematiker mit den Problemen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, unter anderem Tschebyscheff (1821 bis 1894), Markow (1856 bis 1922) und Ljapunow (1857 bis 1918). Der sowjetische Mathematiker Kolmogorov begründete mit seinen Arbeiten die heutige moderne Wahrscheinlichkeitsrechnung, indem er sie zu einer exakten mathematischen Disziplin machte und den axiomatischen Begriff der Wahrscheinlichkeit einführte. Einen wesentlichen Einfluß auf die Wahrscheinlichkeitsrechnung und deren Weiterentwicklung übten im 19. Jahrhundert auch die stürmische Entwicklung der Physik und die Erfolge in der Anwendung wahrscheinlichkeitstheoretischer Erkenntnisse auf physikalische Probleme [Boltzmann (1844 bis 1906)] aus.

In den letzten Jahrzehnten hat die Wahrscheinlichkeitsrechnung für die Praxis eine immer größere Bedeutung erlangt und ist für alle Zweige der Naturwissenschaften, der Wirtschaft und Technik unentbehrlich geworden. Heute kommt man bei ökonomischen und technischen Berechnungen ohne sie nicht mehr aus. Sie bildet die Grundlage der Versicherungsmathematik, der Stichprobentheorie, der statistischen Qualitätskontrolle und wird außerdem in der Ökonomie zur Lenkung und Leitung der Volkswirtschaft, in der Operationsforschung, bei der Optimierung der Lagerhaltung in der Produktion und im Handel, in der Bedarfsforschung sowie in der Bedienungstheorie angewandt. Physik, Kybernetik, Biologie und Chemie sind heute ohne Anwendung der Theorie der Wahrscheinlichkeitsrechnung undenkbar.

 



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Zuletzt geändert am 27 August 2010

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